Plakat Zeichnung Gärtnerhof Oldendorf

Stimmen von Mitgliedern


Unsere Kinder fragen inzwischen bei jedem Gemüse, ob es vom ‚Bauernhof‘ kommt. Dann probieren sie es auch ohne Meckerei. Wir sind uns alle einig: Möhren, Kohlrabi, Spinat & Co. wollen wir woanders nicht mehr kaufen. Wir Erwachsenen freuen uns über umweltfreundliche, kurze Transportwege und die ‚Persönlichkeit‘ der Lebensmittel, weil wir wissen, wer sie geerntet hat.“ Familie A. aus Bremen


Ich find‘s schön, dass ich jetzt fast nur noch Gemüse esse, das in unseren Breitengraden wächst und mit Liebe angebaut und geerntet wird. Die Vielfalt kennen zu lernen, macht richtig Spaß: Bevor ich Teil der SoLawi wurde, wusste ich z.B. nicht, dass es sowas wie Malabarspinat und Haferwurzeln gibt und auch nicht, dass beides richtig gut schmeckt! Manchmal hab ich auch Zeit zum Mithelfen – mein Lieblingstag ist definitiv das Saftpressen. Ich find‘s super, mit anderen Mitgliedern badewannenweise Äpfel und Gemüse zu waschen und zu leckerem Saft zu verarbeiten! Das letzte Mal hab ich nur etwas zu viel probiert und hatte am Abend Bauchweh vom vielen süßen Saft…“ Julia aus Beverstedt


„Mir ist nach fast einem Jahr in der SoLawi jetzt viel bewusster, was zu dem jeweiligen Zeitpunkt hier in der Umgebung wächst, geerntet wird, gegessen werden kann. Ist also auch ökologische Bildung.“


„Wir gehen nicht mehr so oft in den Supermarkt. Seit dem wir unser Gemüse selbst abholen, haben wir viel weniger Müll. Das Gemüse schmeckt. Essen ohne schlechtes Gewissen, ist für uns jetzt wirklicher Genuss!“ Peter


„Lieber Gärtnerhof, ich finde es gut, dass ich weiß, wo das Gemüse herkommt. Außerdem macht es Spaß, dort mit zu helfen.Ich weiß das, weil ich eine ganze Woche da sein durfte. Und das Gemüse schmeckt besser, als das aus dem Laden. Bei meinen Freunden mag ich das Essen oft nicht mehr, weil das Gemüse dort komisch schmeckt. Viele Grüße aus Hüttenbusch, Fabian 12 Jahre


„Unser Sohn war in den Herbstferien für fünf Tage auf dem Gärtnerhof. Er kam dreckig und zufrieden wieder. Seitdem inspiziert er jedes Mal als Erster unsere Gemüselieferung. Er schaut nach, ob etwas dabei ist, was er geerntet oder gepflanzt hat. Wir alle genießen das wirklich leckere Gemüse. Ich möchte nicht mehr darauf verzichten.“ Petra


“Neben unserem Eigenanbau von Gemüse und Obst ist die SoLawi für uns eine Möglichkeit, aktiv natürliche Kreisläufe zu unterstützen und uns unabhängiger zu machen von der konventionellen Herstellung der Lebensmittel. Für uns auch eine politische Entscheidung.” Anika & Jens vom Depot Bremen-Nord


„Seit wir unser Gemüse beim SoLawi Depot abholen, verstehen unsere Kinder, dass es unterschiedliche Pflanzen zu den unterschiedlichen Jahreszeiten gibt. Im Supermarkt liegen ja fast alle Gemüsesorten das ganze Jahr über aus. Unsere Jungs lernen nun, sich auf bestimmte Gemüse zu freuen, z.B. auf die Tomaten im Sommer, die genau dann auch am besten schmecken.“ Bart und Christina mit Peter, Nic und Jan


„Mir schmeckt das Solawi-Gemüse total gut und auch die Eier und das Fleisch, die es neuerdings gibt.Dadurch, dass ich weiß, wie das Land aussieht, wie die Höfe aussehen und welche Menschen dort leben und arbeiten, werden die Lebensmittel für mich kostbarer – ich kann es mehr wertschätzen und mich daran freuen, was es gerade gibt. Außerdem finde ich es sehr spannend und erhellend, sinnlich zu erfahren, was es heißt sich wirklich lokal und saisonal zu ernähren – wie groß die Spannweite ist zwischen großer Fülle und Vielfalt einerseits und Einschränkung andererseits. Nicht zuletzt ist es für mich konsequent: Es wäre doch sehr widersprüchlich, die Globalisierung zu kritisieren und dann im Supermarkt Tomaten aus Spanien und im Bioladen Äpfel aus Neuseeland einzukaufen. SoLawi ist gelebtes ‚Global denken – lokal handeln‘.“ Christiane / Depot Lesum


“Ich beziehe mein Gemüse über den Gärtnerhof, weil mich das saisonale Gemüse wieder in den natürlichen Ablauf der Jahreszeiten einbindet. Ich bin bereit, die Ernte mit meinem Anteil mitzutragen und fühle mich dadurch als ein Teil meiner Umgebung und der Region, in der ich lebe. Außerdem gefallen mir der Austausch im Depot und der verantwortungsvolle Umgang mit der Ernteaufteilung jede Woche. Der wichtigste Grund aber ist das Gemüse an sich: Es ist einfach lecker!!!” Birte


“Ich freue mich, mit meinem monatlichen Beitrag, den Leuten vom Hof den Freiraum zu ermöglichen, sich – neben Vermarktung –  mehr auf das Experimentieren mit verschiedenen Gemüsesorten zu konzentrieren. Das fördert zum einen die Artenvielfalt und zum anderen bringt es mir interessante und leckere Überraschungen auf den Teller.” Alice, Bremen


„Es ist toll, wie sich das Gemüse anfühlt, wenn ich es abhole und wenn ich koche. Es geht eine andere Energie davon aus, als von anonym gekauftem Gemüse, selbst dann, wenn dieses biologisch angebaut worden ist. Durch die Beziehung zum Ort, an dem es wächst, den ich kenne, habe ich eine andere Beziehung zum Gemüse und zur Erde. Die Menschen, die dies verwirklichen, zu unterstützen und deren Arbeitsbedingungen zu verbessern, ist mir wichtig. Wenn sich daraus längerfristig auch Beziehungen entwickeln, fände ich es positiv.“ C. F.


„Meine Gründe warum ich bei der SoLawi mitmache: Erstens ist es wirklich regional, braucht also keine halbe Weltreise hinter sich zu bringen, um bei mir zu landen. Zweitens schmeckt es eindeutig besser als das ‚Plastikgemüse‘ im Geschäft (eine Tomate schmeckt nach Tomate und nicht nach wässrigem Was-auch-immer). Die Pastinaken und vor allem die Möhren sind dieses Jahr wirklich super lecker!!! Drittens sind Gurke & Co. eine wahre Delikatesse (kaum war gestern das Glas offen, war es schon fast wieder leer). Und nicht zuletzt bin ich bei der SoLawi, um den landwirtschaftlichen Großbetrieben eine klare Absage zu erteilen, das mir deren Geschäftsmodell nicht passt! Tiere und Pflanzen brauchen den Menschen nicht – aber der Mensch braucht sie zum Überleben und dementsprechend sollte er sie auch würdigen und respektieren.“ Dianen